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Die Provinz Alberta, westlichste Prärieprovinz Kanadas, wird landschaftlich von der Prärie dominiert, grenzt jedoch im Westen an die Ausläufer der Rocky Mountains. Das bietet nicht nur landschaftliche Abwechslung - rund um Calgary, die größte Stadt der Provinz, finden sich auch wunderbare Golfplätze, eine spektakuläre Natur und Spuren echter Cowboy-Kultur
Calgary liegt nur neun entspannte Flugstunden von Frankfurt entfernt. Die Millionenstadt ist traditionell eine Metropole des Wintersports – nicht erst, seit hier 1988 die olympischen Spiele stattfanden. Im Sommer jedoch, wenn die Prärie golden glänzt und die benachbarten Rocky Mountains grün leuchten, gibt es hier außergewöhnliche Golfplätze entdecken. Die Vielfalt macht dabei den besonderen Reiz aus.
Etwa 130 km nordöstlich von Calgary, in Drumheller, gehen Golf und Paläontologie eine interessante Symbiose ein: In der kargen und steinigen Landschaft legte die Erosion eine weltweit einzigartige Menge an Dinosaurierknochen frei. Dementsprechend auch der Name des örtlichen Golfclubs: Dinosaur Trail Golf Club. Während sich die ersten neun Löcher gemächlich in der Ebene entlangschlängeln, verlaufen die zweiten Neun an bizarren Schluchten und Canyons vorbei. Hier sollte, wer nicht unbedingt ein Meister der geraden Schläge ist, den Driver besser im Bag lassen. Die Fairways sind extrem schmal und der Ballverlust exorbitant hoch. So lohnt hier und da eine kleine Kletterpartie – dabei findet man garantiert mehr Bälle, als man verliert. Auf der Fahrt von Calgary Richtung Norden, vorbei an Schanzen und Bobbahn des Canada Olympia Park, erreicht man nach etwa 40 Minuten den von Les Furber entworfenen Platz „The Links of Glen Eagles“. Der Platz erinnert in seiner Art an die Plätze im Süden der USA oder in Spanien, wo sich stattliche Ferienhäuser entlang der Bahnen finden. Der Platz ist erstaunlich anspruchsvoll, die Greens pfeilschnell und die Fahnen extrem schwer gesteckt. Man sollte versuchen, unter vier Putts zu bleiben.
Cowboy-Romantik
Zurück in Calgary lohnt tagsüber der Besuch einer der vielen Shopping-Malls. Abends sollte man sich unbedingt einen Tisch im Ranchman`s bestellen: Bier und Spareribs zu Country-Musik genießen und dazu echte Cowboys und -girls beim Tanz beobachten – da lebt der Wilde Westen. Kein Wunder, denn schließlich findet hier mit der Calgary Stampede jedes Jahr die größte Landwirtschaftsausstellung der Welt statt, samt riesigem Rodeo.
Wer es nachts edel mag, sollte im vornehmen Fairmont Palliser mitten in der Stadt absteigen. Verlässt man Calgary Richtung Norden, gelangt man rasch zu den Ausläufern der Rocky Mountains. Hier geht die Prärie ins Hochgebirge über, die Natur wird schroffer und die Luft frischer. Auf dem Weg in Richtung Banff erreicht man ein wahres Schmuckstück von Golfplatz: den Silvertip Golf Course in Canmore, Heimatstadt von Designer Les Furber. Die 18 Löcher, die rundherum traumhafte Ausblicke bieten, überwinden mehr als 200 Höhenmeter und fallen überwiegend stark nach unten ab – wodurch fast jeder Abschlag äußerst spektakulär anmutet. Bestes Beispiel ist dabei das 18. Loch, ein scharfes Dogleg nach links, bei dem der zweite Schlag 160 Meter weit auf das 30 Meter tiefer gelegene Grün gespielt werden muss. Weil es sonst zu einfach wäre, wartet vor dem terrassenförmigen Grün noch ein großes Wasserhindernis.
Imposante Rockies
Kurz nach Canmore führt der Weg weiter nach Banff, dessen eindrucksvollste Sehenswürdigkeit ein Hotel ist: das berühmte Fairmont Banff Springs, unverwechselbar durch seine Zinnen und Türmchen. Irreal erhebt es sich inmitten der kanadischen Wälder wie ein Schloss in einem Fantasy-Film.
Nicht weniger imposant ist der dazugehörige Golfplatz von Stanley Thompson, Kanadas berühmtestem Golfplatzarchitekten. Immer wieder laden erhöhte Abschläge zu atemberaubenden Schlägen ein.
Das vierte Loch, ein kurzes Par 3 mit dem griffigen Namen „Devil`s Cauldron“, bei dem über einen See auf ein schmales Grün gespielt werden muss, gilt als das Paradestück dieses Platzes. Abends lohnt ein Besuch im Maple Leaf, einem stylischen Lokal mit gehobenen Speisen mitten in Banff. Passend dazu das Fox Hotel, eines der neuen, sehr angesagten Hotels der Stadt.
Am Lake Louise, nördlich von Banff – hier lohnt ein Abstecher zum Fairmont Château Lake Louise – beginnt der 230 km lange Icefields Parkway. Die Straße, die mitten durch die Rocky Mountains von Banff nach Jasper führt, gilt als eine der schönsten Fernstraßen der Welt. Highlight ist, neben etlichen Bergseen, Gletschern, schroffen Felsen und der Aussicht, Bären und Elchen zu begegnen, das Columbia Eisfeld, eine Ansammlung mehrerer Gletscher direkt am Fuße der Straße. Eindrucksvoll, wenn auch aus ökologischer Sicht fragwürdig, sind die so genannten Snowcoaches – Busse mit riesigen Rädern, die Massen von Touristen für viel Geld auf die Gletscherzungen fahren.
Ungeahnte Ruhe
Nach etwa vier Stunden wunderbarer Fahrt, während der es vor lauter Naturhöhepunkten schwer fällt, sich auf die Straße zu konzentrieren, erreicht man Jasper, das vor allem als Wintersportzentrum bekannt ist. Der Golfplatz, der zur Jasper Park Lodge gehört, windet sich um den tiefblauen Lac Beauvert, der an drei Löchern ins Spiel kommt. Hier findet man eine ungeahnte Ruhe, um eine gemütlich Runde Golf zu spielen. Der 1952 eröffnete Platz strahlt eine solche Qualität aus, dass sich Bill Gates schon mal elf Abschlagszeiten reserviert, um in Ruhe und ohne störende Vorder- und Hinterleute eine Runde Golf zu genießen. Wenn man es sich irgendwie leisten kann, sollte man in der Jasper Park Lodge übernachten und das Gebiet auf einem Mountainbike oder den See in einem Kanu erkunden. Aber Vorsicht: Besonders morgens kann es passieren, dass man beim Joggen auf einen Bären oder Elch trifft – so jedenfalls suggerieren es zahlreiche Schilder rund um die Anlage.
Wer Golf in schönster Umgebung, in abgeschiedener Ruhe und doch mit der Aussicht auf kleine Abenteuer genießen möchte, kann diese Tour in gut einer Woche absolvieren.
Weitere Infos:
Hotels und Restaurants:
www.fairmonthotels.com
www.bestofbanff.com
www.banffmapleleaf.com
www.banfflakelouise.com
www.jaspercanadianrockies.com
Golf:
www.golfalberta.tv
www.albertagolf.org
www.scoregolf.com/alberta-golf-courses.cfm
www.dinosaurtrailgolf.com
www.gleneaglesgolf.com
www.silvertipresort.com
www.fairmontgolf.com
Spezial-Reiseanbieter für Golf- und Skireisen:
www.canadiantraveldesign.com
Allgemeine Informationen:
www.travelalberta.com
Nicht einmal zwei Millionen Einwohner zählt Nordirland - doch die Golfwelt verneigt sich vor drei Superstars der Szene, die seit 2010 vier Major-Titel geschossen haben und allesamt aus dem Mini-Land stammen. Neben Rory McIlroy (U.S. Open 2011 im Congressional Golf Club und 2012 die PGA Championship in Kiawah Island) gelang dieses nordirische Meisterstück Graeme McDowell (2010, U.S. Open in Pebble Beach) und Darren Clarke (2011, British Open in Royal St. George´s)
Das Bild ist doch etwas ungewöhnlich: Zwei Golfer schieben ihre Trolleys aus einem Campingplatz heraus, quer über die Straße in den Golfclub. Golf und Cam- ping ? wo gibt?s denn das? In Grado an der italienischen Adria-Küste, gerade mal sechs Autostunden von München entfernt.
Österreich bietet touristisch wie golferisch für jeden Geschmack etwas: Berge, Wälder, Kultur und Genuss. Auf den Golfplätzen warten unterschiedliche Herausforderungen. Hier ist eine kleine Übersicht der Anlagen im Alpenland:
Das Bild ist doch etwas ungewöhnlich: Zwei Golfer schieben ihre Trolleys aus einem Campingplatz heraus, quer über die Straße in den Golfclub. Golf und Cam- ping ? wo gibt?s denn das? In Grado an der italienischen Adria-Küste, gerade mal sechs Autostunden von München entfernt.
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