
Die Topthemen im neuesten Heft:
Sandra Gal: Mein Leben in den USA
Volle Hütte, dicke Schecks: Europas Golfstars flüchten in die USA
Interview: Langers Jubiläum in Augusta
In Kaymers Wohnzimmer: Unterwegs in Abu Dhabi
Driver 2013: Unendliche Möglichkeiten
Training - Weg mit Yips!
Golf und Politik: Interview mit Innenminister Dr. Friedrich
Der Callaway-Stand auf der PGA Merchandise Show war beeindruckend. Der Branchenriese hatte sich in der Hallenmitte breit gemacht und transportierte mittels stylischer Loungemöbel ein modernes Image. Die Ausstattung war gut gewählt - in den bequemen Sesseln ließen sich die besorgniserregenden Umsatzverluste besser verkraften.
Die Jahreszahlen 2011 von der Callaway Golf Company, dem weltweit größten Hersteller, waren für die Golfindustrie eine herbe Enttäuschung. Die amerikanische Firma mit Sitz im kalifornischen Carlsbad stürzte beim Umsatz von 968 Millionen Dollar 2010 auf 887 Millionen Dollar im vergangenen Jahr ab, das Ergebnis sank nach US-GAAP auf minus 172 Millionen Dollar. Darin enthalten sind auch Restrukturierungskosten, mit denen Callaway 50 Millionen Dollar dauerhaft einspart.
Das schlechte Jahr des Unternehmens, das von Tony Thornley kommissarisch geführt wurde, zeigt, in welcher Krise sich das Golfgeschäft befindet, insbesondere im größten Markt, dem amerikanischen. Entsprechend schwächelt schon seit Jahren der Aktienkurs von Callaway, der seit 2009 zwischen vier und sechs Euro schwankt. Dies bedeutet eine Marktkapitalisierung von weniger als 400 Millionen Euro. In den Jahren davor war Callaway deutlich höher bewertet und als Firma mehr wert. Thornleys einziger Trost: Die Produktoffensive 2012 könnte erfolgreich sein. Zumindest erhielten die neuen Schläger sehr gute Noten bei Golf Digest. Im Ausblick für das laufende Jahr werden wieder steigende Umsätze und eine Rückkehr in die Gewinnzone erwartet. Phil Mickelson, der Star unter den Callaway-Vertragsspielern, hat seinen Teil bereits dazu beigetragen. Der Major-Sieger gewann mit dem AT&T Pebble Beach National Pro-Am Anfang Februar eines der prestigeträchtigsten Events auf der PGA Tour. Interims-President Thornley wurde Anfang März von Chip Brewer abgelöst. Der Harvard-Absolvent war ein Jahrzehnt CEO bei Adams Golf.
...sollte man von Anfang an sein. Die neuen Caps von Cobra passen sich farblich der Frühlingsmode an und lenken mit ihrer Leuchtkraft bei Bedarf auch von der Schamesröte ab, wenn man einen Schlag mal richtig verhauen hat.
43.000 Besucher und über 1.000 Aussteller aus 75 Ländern:
The PLAYERS Championship: Der eine Pro behielt die Nerven, der andere verlor sie. Das ist nicht neu im Duell Tiger Woods und Sergio Garcia. Der sympathische Spanier, dem es nie gelang an Tigers Position nur annähern zu rütteln musste einmal mehr eine bittere Klatsche im Zweikampf einstecken.Sergio ?wasserte? und Tiger siegte.
43.000 Besucher und über 1.000 Aussteller aus 75 Ländern:
©2010 GOLF aktuell