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Zwei Deutsche sorgen für Furore

München

Die eine war verletzt, die andere wollte einfach nicht in Fahrt kommen. Doch die Leidenszeit ist vorbei. Caro Masson besticht auf der Ladies European Tour (LET) und Sandra Gal auf der amerikanischen LPGA Tour.

„Wir klopfen an die Tür“, hat Sandras Vater Jan Gal vor den U.S. Women’s Open gesagt. Der Dad und sein feines Gespür – er behielt Recht. Sandra erzielte mit einem sensationellen dritten Platz (289/+1) ihr bestes Karriere-Ergebnis bei einem Major. Ganz oben stand nach vier Runden Na Yeon Choi, sie spielte in ihrer eigenen Liga.

„Ich habe schon vor dem Turnier gemerkt, dass ich auf dem richtigen Weg bin und mein Spiel solider wird,“ berichtete Sandra. Entscheidend sei letztlich ein Putter-Wechsel gewesen. Mit dem Neuen fielen die Bälle ins Loch und mit Rang drei verbesserte sie sich in der Weltrangliste auf den 29. Platz (bei Redaktionsschluss). Auf ein Topresultat im Jahr 2012 haben sie im Hause Gal Monate warten müssen. Egal Die bei welchem Turnier – irgendetwas hat in einer Runde meist nicht funktioniert und so kamen letztlich nur Top-20-Ergebnisse zustande. Die U.S. Women’s Open waren ein Befreiungsschlag!

In Europa sorgte zuletzt eine andere deutsche Proette für positive Schlagzeilen: Caro Masson. Einem sechsten Platz (Deloitte Ladies Open) folgte ein zweiter Rang bei der hoch dotierten Deutsche Bank Ladies`Swiss Open und erneut ein Zweiter bei der Allianz Ladies Slovak Open. Mit über 95.515 Euro Preisgeld ist die Rheinländerin momentan auf dem vierten Platz in der Order of Merit und 74. in der Weltrangliste. „Das ist eine gute Ausgangsposition, ich bin geduldig geblieben und bin froh zu sehen, dass ich es noch kann.“ Masson war mehrere Monate nach einem Muskelanriss im Daumen außer Gefecht, 16 Wochen hat sie keinen einzigen Ball geschlagen.

Ihre Ziele für dieses Jahr formuliert sie klar. „Ein Sieg, aber ich mache mir keinen Stress, ich bin nah dran und arbeite weiter.“ Im Oktober steigt sie in die 2nd stage der LPGA Qualifying School ein mit der Absicht, sich die Tourkarte auf der hoch dotierten amerikanischen Tour zu erspielen. Denn nur wer in den USA regelmäßig spielt, hat auch eine Chance, in der Weltrangliste zu klettern. „Ich denke, auf der LET ist es fast nicht möglich, besser als Top 40 zu sein.“

Bilder zum Artikel: Ein Klick auf die Bilder startet die DiashowErfolgreich in Europa: Caro MassonErfolgreich in USA: Sandra Gal

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